Nigeria 

ist mit über 150 Millionen Einwohnern das bevölkerungsreichste Land Afrikas. Nach vielen Jahren Militärdiktatur arbeitet das Land an seiner Demokratisierung und wirtschaftlichen Entwicklung. Nigeria verfügt über große Erdölvorkommen, konnte diese aber bisher nicht erfolgreich zur Armutsbekämpfung nutzen. 

Die Erdölförderung im Nigerdelta hat schwerste Umweltschäden verursacht. Wasser, Luft und Nahrungsmittel sind verseucht. Daran beteiligt sind sowohl nigerianische Politiker als auch ausländische Ölkonzerne.

Nigeria hat kein funktionierendes Gesundheitssystem. Kranke, Arme und Alte sind auf Familienhilfe angewiesen. Die Trinkwasserversorgung ist sehr schlecht.

Nur etwas 50% der Kinder im Schulalter besuchen eine Schule

Aufgrund der weit verbreiteten Korruption hat Nigeria keinen guten Ruf, wenn es um Unterstützung und "Entwicklungshilfe" aus dem Ausland geht. Unter dieser zurückhaltenden Hilfsbereitschaft leiden die Armen, die keine Schuld an der Korruption unter den Reichen und den Politikern haben. Trotz des generellen Reichtums des Landes liegt das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen aktuell bei ca. 30 US-Dollar monatlich.

Durch die direkte und unmittelbare Hilfe von Olileanya e.V. vor Ort wollen wir unseren Beitrag zur Unterstützung der einfachen Bevölkerung leisten. Insbesondere soll unser Projekt, das über einen langen Zeitraum hinweg angelegt ist, im Rahmen unserer Möglichkeiten Alternativen zur Arbeitslosigkeit junger Menschen schaffen.

Weitere Informationen zu Nigeria finden sie zum Beispiel bei Wikipedia unter diesem Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Nigeria

Der nachfolgend verlinkte Youtube-Film berichtet über den nigerianischen Bürgerrechtler Ken Saro-Wiwa und seinen Einsatz gegen die Umweltzerstörung durch die Erdölförderung. Ken Saro-Wiwa wurde 1995 nach einem Schauprozess zum Tode verurteilt und trotz heftiger internationaler Proteste hingerichtet. 


Quelle: http://www.youtube.com


Den Einsatzort von Olileanya e.V. vor Ort in Emene (provinz Enugu) finden Sie hier, in unmittelbarer Nachbarschaft des Hospitals: